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Seit 1944 preisgünstige Wohnungen




Logo BG Süd-Ost
Seit über 70 Jahren ziert das erste Logo der
BG Süd-Ost die Fassade eines Mehrfamilienhauses
am Tulpenweg in Schwamendingen.
Die BG Süd-Ost wurde Ende 1943 gegründet. Weil die Behörden nach dem Ende des Weltkriegs Wohnungsnot und wirtschaftliche Krisen befürchteten, unterstützten sie die damals entstehenden Baugenossenschaften. Schon 1944 konnte die BG Süd-Ost ihre ersten Wohnungen am Tulpenweg in Zürich-Schwamendingen vermieten. Auf angrenzenden Grundstücken erstellte die Genossenschaft in der Folge weitere Wohnsiedlungen. Diese bestanden durchwegs aus dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern mit Drei- und Vierzimmerwohnungen. 1948 liess die Genossenschaft ferner in Zürich-Affoltern eine Siedlung mit Reihen-Einfamilienhäusern erstellen. Es folgte, gleich daneben, eine Anzahl Mehrfamilienhäuser an der Wehntalerstrasse. 1968 wagte die Genossenschaft mit dem Bau einer Siedlung in Affoltern a. A. erstmals den Sprung über die Stadtgrenze.

Die Bautätigkeit der Genossenschaft ging laufend weiter. Unter anderem entstand in Zürich-Affoltern Anfangs der Siebzigerjahre die bisher grösste Siedlung mit 200 Wohnungen. Mit Ausnahme einer Überbauung in Hedingen liegen alle weiteren Neubauten entweder in Schwamendingen oder Zürich-Affoltern. Auch das jüngste, im Entstehen begriffene Bauvorhaben, befindet sich dort: in der Holzerhurd, Zürich-Affoltern. Einige Ankäufe kleinerer Liegenschaften ergänzten im Lauf der Zeit das Portefeuille. Dieses wurde andererseits durch Hausabbrüche in Schwamendingen beeinträchtigt, die Platz machen mussten für den Bau der Autobahn. Diese schädigte die Wohnqualität der angrenzenden Siedlungen in unzumutbarer Weise. Deshalb setzte sich die BG Süd-Ost zusammen mit Nachbargenossenschaften mächtig – und mit Erfolg – für die „Einhausung“ des betreffenden Autobahnstücks ein. Die Einhausung wird bei den BG Süd-Ost den Abbruch der gesamten Stammsiedlung am Tulpenweg auslösen. Sie wird zu gegebener Zeit durch Neubauten ersetzt werden.

In erster Linie reflektiert die Geschichte einer Baugenossenschaft ihre Bautätigkeit. Dazu gehören nicht nur die Neubauten, sondern ebenso die Erneuerungen. Sie wurden in der BG Süd-Ost immer konsequent vorgenommen und bieten Gewähr, dass auch alle vor längerer Zeit erstellten Wohnungen den heutigen Ansprüchen genügen. Qualität war für die BG Süd-Ost seit jeher gleich wichtig wie das Wachstum ihres Wohnungsbestandes (auf gegenwärtig 709 Wohneinheiten). So wurde zum Beispiel ihre Siedlung „Bodenacker“ im 2003 mit einem Hauptpreis der kantonalen Stiftung für gute Bauten ausgezeichnet.

Der nebenamtlich tätige Vorstand stellte schon 1948 für die Abwicklung der Geschäfte einen nebenamtlichen „Verwalter“ ein. Nach und nach entstand daraus eine professionelle Geschäftsstelle, der heute eine Geschäftsleiterin vorsteht. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Schwamendingen und umfasst eine finanziell-administrative sowie eine technische Abteilung. Letztere besorgt mit einem Team von Fachleuten namentlich auch den Unterhalt der Liegenschaften.

Dem Vorstand, dem immer auch Mitglieder angehören, die nicht in der Genossenschaft wohnen, obliegen in erster Linie die Oberleitung der Bautätigkeit sowie Grundfragen der Organisation und Finanzierung. Als finanziell grundsolide Unternehmung bietet die BG Süd-Ost den Mitgliedern – das sind die Mieterinnen und Mieter – seit 2006 die Möglichkeit, Geld in ihrer Depositenkasse anzulegen. Der Einbezug der Mitglieder zeigt sich ferner darin, dass die Genossenschaft seit mehr als 30 Jahren zur Information die „Süd-Ost Post“ herausgibt. Auch das Recht der Generalversammlung, über grössere Grundstückskäufe, Bauvorhaben sowie über umstrittene Hausabbrüche zu entscheiden, gehört zur Kultur der BG Süd-Ost.

Download: 75 Jahre wichtige Ereignisse (PDF-Datei/39KB)