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Siedlung Tulpenweg: Wohnen direkt am Park

An bester Lage direkt am neuen Überlandpark sollen 200 Wohnungen entstehen, die preisgünstig sind und hohe ökologische Ansprüche erfüllen. Die Baugenossenschaft Süd-Ost hat ihre Pläne für die Erneuerung ihrer Siedlung Tulpenweg präsentiert.

Schon vor einiger Zeit wurden die Gebäude der Siedlung Tulpenweg abgerissen, damit nebenan die Einhausung der Autobahn A1 gebaut werden kann. Nun hat die Baugenossenschaft Süd-Ost das Siegerprojekt für die Erneuerung ihrer Siedlung Tulpenweg vorgestellt. Hier soll ein lebendiger und attraktiver neuer Stadtteil mit rund 200 zukunftsweisenden Wohnungen entstehen.

An der Präsentation Anfang März nahmen rund 80 Genossenschaftsmitglieder sowie Vertreterinnen und Vertreter des Quartiers, anderer Genossenschaften und der Stadtverwaltung teil. Urs Hauser, Präsident der Genossenschaft Süd-Ost, zeigte sich begeistert: «Das grosse Interesse der Besucherinnen und Besucher zeigt, welche Bedeutung die neue Siedlung Tulpenweg für Schwamendingen hat und wie sie darüber hinaus wirkt. Unser Projekt ist Teil einer Entwicklung, durch die unser Quartier an Attraktivität gewinnen wird.»

Bis vor kurzem mussten die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung Tulpenweg den Lärm von täglich 120'000 Fahrzeugen ertragen. Doch damit ist es vorbei: Nun kehrt bald Ruhe ins Quartier ein und der neu entstehende Überlandpark verspricht beste Wohnqualität.

Zwischen zwei Parks

In der neuen Siedlung schafft die Baugenossenschaft Süd-Ost preisgünstigen und ökologischen Wohnraum. Dabei legt sie ein besonderes Augenmerk auf klimaschonendes Bauen und die graue Energie: Die eingesetzten Materialien sollen langlebig und möglichst wiederverwendbar sein. Deshalb kommt vor allem Holz zum Einsatz, der Anteil des Betons soll minimiert werden.

Begegnungs- und Grünräume spielen eine wichtige Rolle. Die Siedlung kommt zwischen zwei Parks zu liegen: Sechs Gebäude sind so angeordnet, dass ein weiterer Freiraum zur Siedlung Luegisland hin entsteht. Die bestehenden grossen Bäume bleiben weitgehend erhalten. Wo die beiden Parks zusammenkommen, entsteht der Siedlungsplatz neben dem neuen Hochhaus als Orientierungspunkt. Geschäfte und Cafés sollen hier zum Verweilen einladen.

Jeweils zwei Häuser bilden eine Einheit mit einem ruhigen Gartenhof, der sich durch einen eher privaten, nachbarschaftlichen Charakter auszeichnet. Hier können die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinschaftliche Ideen realisieren. Zwischen diesen Einheiten aber ist die Siedlung durchlässig und schafft Orte für Begegnungen sowie Verbindungen zum Überlandpark. «Unser Projekt ‘Caprese’ setzt auf eine einfache, intelligente Grundanordnung, die sehr klare Räume mit unterschiedlichen Eigenschaften hinterlässt», ist denn auch Architekt Gian Trachsler vom Studio Trachsler Hoffmann überzeugt.

«Diese Wohnung hätte ich gerne!»

An der Präsentation lieferte die Baugenossenschaft Süd-Ost zudem erste Anhaltspunkte, wie sich die beiden benachbarten Siedlungen Überlandstrasse und Luegisland zu einem späteren Zeitpunkt entwickeln könnten. Als nächstes soll für die Siedlung Überlandstrasse zum Projekt «Mandelbrot» der ARGE Fruehauf Henry & Viladoms / GMS Partner eine vertiefte Studie die Grundlage für einen Projektierungsentscheid liefern.

Für die Siedlung Tulpenweg ist der Baubeginn für 2025 geplant, damit die ersten Familien im 2028 in ihr neues Zuhause einziehen können. Bereits jetzt ist die Vorfreude auf die neue Siedlung spürbar – auch am Abend der Präsentation: Eine Genossenschafterin deutete mit dem Finger auf die Fenster einer Visualisierung der neuen Siedlung Tulpenweg und sagte zu ihrer Freundin: «Diese Wohnung hätte ich gerne!»

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